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News - Archiv 2011

22.12.2011

Frohe Weihnachten!!

Das ganze Jahr über hatten wir sehr viel Besuch, meist aus Deutschland. Manchmal nur für ein paar Stunden oder Tage, manchmal für Wochen oder Monate. Euch Besuchern, herzlichen Dank für Eure Freundschaft zu den Kindern und für alles was ihr in dieser Zeit an die Kinder weitergegeben habt.

Wir freuen uns weiterhin über jede Unterstützung, denn es gibt noch so viel zu tun. Wir haben unser Ziel eine Kindergeneration bis zum Berufseintritt zu bringen noch lange nicht erreicht, sind aber auf gutem Wege dahin. Einen Überblick, was wir dieses Jahr alles gemacht haben, bietet der folgende Rückblick 2011

Allen Freunden wünscht die große Oasenfamilie aus Lombok ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2012!

22.12.2011

Jahresrückblick 2011

Januar, Februar, März

Der Film

Wie funktioniert das Ding nur?

In den ersten 3 Monaten des Jahres haben wir alle Aufmerksamkeit und Energie unserem Filmprojekt "Jagaraga in Gefahr" gewidmet. Obwohl Melissa aus Hamburg für dieses Projekt verantwortlich war, waren doch alle auf verschiedene Weise beteiligt. Da von der Handlung über Lieder, Ufo und Kostümen alles von den Kindern gemacht wurde, war es eine sehr aufregende, aber auch erfüllte Zeit. Besonders bemerkenswert war, dass auch einige Eltern aktiv mitgemacht haben, was hier überhaupt nicht üblich ist. Vielleicht kennen sie es selbst von sich auch, wenn ein großes Projekt abgeschlossen ist, fällt man erst einmal in eine Leere. Was nun? So ging es den Kindern und Mitarbeitern auch.

Kinder helfen Kindern
Da die Kleinen aus der ersten Klasse viele Lernschwierigkeiten hatten, fingen wir an, die Mittelschüler um aktive Einzelhilfe zu bitten. Das hat auch gut geklappt, die großen Kinder haben ihr Wissen so weiter gegeben, wie sie es aus der Oase gewöhnt sind. Es war schon manchmal lustig , wenn man die Erwachsenen in den Worten und Gesten der Kinder wiedererkannte. Inzwischen kann die gesamte, heute 2. Klasse, einigermaßen lesen, schreiben und rechnen.

April

Renovieren

Im April kam dann der Umbau und die Renovierung an die Reihe. Das hieß einen Monat lang kein Wochenende mehr für die Mitarbeiter, da sie, um Kosten zu sparen, alles selbst gemacht haben. Seitdem haben wir einen weiteren Raum, in dem wir die neue erste Klasse unterbringen konnten, für die vorher kein Platz mehr da war.
Es ist immer noch eng, da täglich ca. 80 Kinder nach der Schule zu uns kommen. Betreut werden inzwischen insgesamt 110 - 120 Kinder.

Mai

Zirkus & Kochkurs

Im Mai gingen wir nicht nur mit allen Kindern in den Zirkus, wir richteten auch einen Kochkurs ein, der bis heute stattfindet. Unterstützend haben wir inzwischen angefangen Gemüse anzubauen, um die Kosten zu senken und den Kindern etwas mehr Vitamine auf ihren Speiseplan zu bringen. Auf den Erfolg warten wir noch.



Juni
Am 18. Juni, feierte die Kinderoase ihren vierten Geburtstag mit einem großen Fest für alle.
In diese Zeit fiel auch die Versetzungsprüfung, die alle Kinder mit gutem bis sehr gutem Erfolg bestanden haben.

Juli

Geburtstag & Mittelschulstipendien

Im Juli konnte die Kinderoase 6 glücklichen Kindern den Eintritt in die Mittelschule komplett finanzieren. Ein ganzes Jahr lang haben die 6 hart dafür gearbeitet um ein Stipendium zu bekommen. Als Preis bekamen sie Schulkleidung, Schuhe, Hefte und anfallende Gebühren bezahlt. Pro Kind im Wert von 70 Euro. Für die Eltern war das eine große Erleichterung und die Kinder sind sehr stolz, ihren Eltern eine Last abgenommen zu haben.

An den Film haben wir im Juli noch einmal angeknüpft. Im Film steht das Thema Müll im Vordergrund. Es wurde noch einmal zu einem großen Lernthema, insbesondere die Müllvermeidung und -wiederverwertung.

September
Im September bekamen wir zum ersten mal ein Mädchen für ein freiwilliges soziales Jahr, aus Deutschland. Sie heißt Lara und bleibt ein Jahr.

Die selbst gebaute Papierpresse & Ausflug zur Perlenfarm

Oktober
Der Oktober war für die Praxis da. Ein Kurs im Papier und Karton aus Altpapier machen . Damit können auch die Projektkosten etwas gesenkt werden, denn das Papier können wir sehr gut als Bastelpapier benutzen.

November
Im November machten die Mittelschüler 3 Tage eine Studientour auf eine Perlenfarm. Es war ein unglaublich schönes Erlebnis, dass die Gemeinschaft gestärkt hat.

Dezember

Ida Ketut muß ran

Im Dezember gab es dann als letztes Projekt einen Ausflug in die Weltgeschichte. Auf einem langen Stoffbanner werden dabei große Ereignisse in der Geschichte seit 3500 v.Chr. eingezeichnet. Das Banner werden wir später in der Aula aufhängen und die Kinder werden über die einzelnen Ereignisse Referate für die anderen halten.
Sie sind alle mit Feuereifer bei der Sache, weil man hier in der Schule fast nichts über die Geschichte lernt.



Unsere Tänzerinnen

Ausserdem fand Anfang Dezember das große Fest zum Tempelgeburtstag, das Odalan Fest, (?) in Jagaraga statt. Viele unserer Mädchen sind dort zum ersten mal unter dem Namen Anak Oasis als Tanzgruppe aufgetreten. Sie trainieren dafür schon seit vier Jahren.





23.10.2011

Unterstützung aus Deutschland

Verstärkung für unser Team

Anfang Oktober kam Lara in die Oase. Sie macht ein freiwilliges soziales Jahr bei uns, welches von der Bundeszentrale für Zusammenarbeit gefördert wird. Die Trägerorganisation heißt "world horizon". Lara hat sich inzwischen gut eingelebt, und gleich nach ein paar Tagen einen kleinen Hund aufgelesen und mit nach Hause genommen.

Sie schreibt, auch für Euch, einen blog über ihre Zeit hier, in den ihr gerne ab und zu mal reinschauen könnt: http://laragoestoindonesia.blogspot.com/



23.10.2011

Kochkurs in der Oase

Kochen in der Kinderoase
(anklicken zum Vergrößern, rechts oder links im Bild klicken zum Blättern)

Nachdem wir feststellten, dass immer mehr Kinder viel zu dünn sind, haben wir seit Mai einen Kochkurs in der Kinderoase, der von der Firma Schäfer Rolls für ein Jahr bezahlt wird.

Ein ehemaliger Hotelkoch leitet diesen Kochkurs und die großen Kinder der Mittelschule (SMP) freuen sich sehr darauf, wenn sie abwechselnd, alle 2 Wochen an der Reihe sind. Hier lernen die Kinder aus billigen, leicht zu findenden Zutaten, schmackhafte und nahrhafte Gerichte zu machen.

Dieses Projekt ist das erste Projekt, was man schon als Arbeitstraining bezeichnen kann. Da hier die Haupterwerbsmöglichkeit der Tourismus ist, fügen wir auch internationale Gerichte ein, so dass die Kinder schon einige Erfahrungen haben, wenn sie die Schule abgeschlossen haben.

Damit nichts in Vergessenheit gerät, macht Lara im Computerkurs ein Kochbuch mit den Kindern, in dem alle gekochten Rezepte festgehalten werden.Grund zur Freude haben auch alle anderen Oasenkinder, denn am Nachmittag dürfen alle Kinder eine Miniportion probieren. Darauf wird den ganzen Donnerstag gewartet. Es wäre schön, wenn wir auch für das nächste Jahr einen Sponsoren für den Kochkurs finden würden. Die Kosten für ein Jahr betragen ca. 1300 €.



23.10.2011

Im Juli wurde der 4. Geburtstag der Kinderoase gefeiert.

Der Geburtstag der Oase - ein großer Tag

Am ersten Tag organisierten die großen Kinder einen Spielenachmittag für die Kleinen. Es war ein Riesenerfolg und wir staunten wie liebevoll und verantwortungsbewußt sie alles geplant und durchgeführt haben.

Am 18. Juli, dem eigentlichen Geburtstag, gab es dann viele Vorführungen. Von Gamelanmusik, über Theater, Gedichte, Lieder, Band, Tanz, Kino. Alles war lange geübt und perfekt präsentiert.

Meine Erfahrungen in der Kinderoase Lombok

von Franziska Karge

Franziska in der Aula

Im August 2010 habe ich mich aufgemacht zu einem 6-monatigen Praktikum an der Uni Mataram, Lombok. In dieser Zeit lernte ich bei einem Wochenendausflug nach Bayan, Ade kennen. Als einziger indonesischer Tourist in dem von Deutschen geführten kleinen Hotel, stand ausnahmsweise mal er im Mittelpunkt und nicht die Bule (Bule: Ausländer(in)). Ade erzählte mir von dem Projekt, das er seit dreieinhalb Jahren leitet, die Kinderoase Lombok. Eine Art Kindertagesstätte mit Unterricht in verschiedenen Fächern, in der die Kinder eines Dorfes die Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken oder sich einfach in schöner Atmosphäre mit ihren Freunden zu treffen. Das wollte ich mir unbedingt mal anschauen, also fuhr ich nach Jagaraga.

Im Kampung

Schon beim Betreten des Kampungs (kampung: Dorf) eröffnete sich mir die indonesische Freundlichkeit. Menschen, die ich noch nie gesehen hatte, lächelten mich an und begrüßten mich stillschweigend in ihrem Dorf. In der Oase angekommen fühlte ich mich sofort wohl und herzlich willkommen sowohl von den Mitarbeitern als auch den Kindern der Oase. Einige mutige Kinder fragten mich auf Englisch nach meinem Namen und betrachteten mich neugierig. Soweit beherrschte ich die indonesische Sprache schon, das ich verstand, wie schön sie meine weiße Haut finden, dabei war ich für meine Verhältnisse doch schon braun. Ich schaute mich erst einmal auf dem Gelände um und war erstaunt über die vielen Bücher, Unterrichtsmaterialien und Spielsachen - alles Sachspenden aus Deutschland, erklärte mir Ade. Auch eine Nähmaschine und Strick- und Häkelnadeln waren zu finden. Bei meinen späteren Besuchen schaute ich immer wieder gerne den Mädchen zu, wie sie wie die Alten strickend und plaudernd in der Runde sitzen. Die Kinder haben mir sogar das Stricken beigebracht und wenn ich heute, zurück in Deutschland, mal wieder die Stricknadeln zur Hand nehme, kann ich fast das harte Holz der Berugag (gesprochen beruga, siehe Bild) unter mir spüren und ihr Stimmengewirr hören.

Berugag

Nachdem ich mir alles angesehen hatte, war es eigentlich Zeit für den Unterricht, aber wenn Besuch aus dem Ausland kommt, wird auch gerne mal eine Ausnahme gemacht und einige Kinder zeigten mir ihren Kampung. Wir spazierten am Reisfeld entlang, überquerten Bäche über wacklige Bambusrohre, aßen Guaven und andere Früchte und verständigten uns dabei mit Händen und Füßen.

Sie sprachen Englisch, wenn sie die Vokabeln konnten und ich versuchte es in Indonesisch, so lernten wir voneinander und ich habe meine Kenntnisse in Bahasa wohl vor allem den Kindern zu verdanken.
Der Nachmittag verging, es wurden Fußball und Gitarre gespielt, gebastelt, gestrickt, gelesen und viel gelacht. Kurz vor Ende des Oasentages versammelten sich alle in der "Aula" um gemeinsam zu musizieren. Ein paar Kinder spielten Gitarre und Trommel, der Rest sang. Diese Momente genoss ich bei meinen Besuchen immer am meisten. Irgendwann konnte ich sogar mitsingen und summe die Lieder noch heute vor mich hin.

gemeinsam Musik machen...

So oft ich konnte, verbrachte ich meine Zeit in der Oase. Ich übte dann ein wenig Englisch mit den Kindern und erfreute mich an der guten Stimmung und Harmonie untereinander, dem Kinderlachen oder den tiefsinnigen Gesprächen über Religion, Politik und Umwelt mit dem Englischlehrer Ida Ketut.

Wann immer ich an meine Zeit in Indonesien denke, denke ich auch an die Kinderoase und ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Dieses wunderbare Fleckchen Erde, das Ade, die Mitarbeiter und die Bewohner von Jagaraga aufgebaut haben ist ein Paradebeispiel für Hilfe, die wirklich ankommt.

Ich werde die Kinderoase Lombok auch weiterhin unterstützen so gut ich kann und hoffe für die Kinder, das es mir viele gleichtun...



28.04.2011

Der Film ist fertig!!!

von Kadek

So entsteht ein Film. Erstes Bild: Kadek, die Autorin, bei der Film-Premiere
(anklicken zum Vergrößern, rechts oder links im Bild klicken zum Blättern)

Liebe Freunde in Deutschland!

Wir haben einen Film gedreht. Er heißt Jagaraga in Gefahr! 5 Monate haben wir daran gearbeitet. Ich habe viel dabei gelernt. Ich weiß jetzt was man alles für einen Film braucht. Kulissen, Kostüme, Kameras, Mikrofon, Computer, Geräusche, Musik, und vieles mehr.

Am Anfang war es sehr schwer für uns, denn wir wußten gar nicht was wir machen sollten. Was für eine Geschichte? Wie macht man, dass die Leute die Geschichte im Film verstehen? Wie geht das mit dem Ton, der Kamera? Diesmal hatten wir 2 Kameras geliehen bekommen, mit denen wir gleichzeitig filmten. Wie schauspielert man? Aber mit der Zeit war es dann einfach. Obwohl, manchmal auch ganz schön anstrengend. Wenn ich geschafft war und meine Freunde so voller Eifer sah, war ich dann aber gleich wieder voll dabei.

Jetzt ist er fertig. Ich mag unseren Film sehr! Er handelt von Aliens die von einem anderen Planeten kommen und auf der Erde in Jagaraga landen, weil ihr Ufo kaputt ist. Sie sprechen unsere Sprache nicht, und benehmen sich anders als wir. Aber wir Kinder geben uns alle Mühe ihnen zu helfen zurechtzukommen zwischen den Menschen. Die Aliens sind lustig und manchmal ein wenig frech. Dann können sie einem schon mal das Blut in den Kopf steigen lassen.

Die Aliens mögen keinen Müll sehen. Aber in unserem Dorf gibt es so viel davon. Wir haben viel über Müll gelernt. Schließlich helfen wir und Professor Obamba den Aliens wieder nach Hause zu kommen. Vielleicht haben Aliens auch Heimweh nach ihrer Familie. Wir Kinder werden die Aliens nie vergessen. Sie waren so lustig und wir haben viel von Ihnen gelernt. Budi hat geweint als sie wegflogen, denn nun kann er den kleinen, niedlichen Alien nicht mehr überall hintragen. Sie werden uns fehlen.

Wollt ihr unseren Film sehen? Dann schreibt an anak-oasis@hotmail.de. Ab Sommer 2011 gibt es ihn mit deutschen Untertiteln.
Ich bin gespannt wie er Euch gefällt. Wir haben nur gelacht.

Liebe Grüße aus Lombok,
Eure Kadek

P.S.Weiß jemand etwas über einen Umweltschutzwettbewerb für Kinder? Wir würden den Film dort gerne einreichen.



12.02.2011

Neue Gruppe für 14 Kinder zwischen 11 und 14 Jahren

Die Mittelschüler Made G., Itin, Toktek, Bunter, Putu, Budi, Eka

Wir befürchten, dass uns in diesem Jahr schwierige Zeiten bevorstehen. Es gibt im Moment saftige Preiserhöhungen, besonders bei Lebensmitteln. Durch den andauernden Regen gab es starke Ernteeinbußen. Die Menschen leben hauptsächlich von Reis und Chili. Der Chili ist von 30.000RP auf 100.000RP, an manchen Tagen auf 120.000 RP gestiegen, das sind rund 10 Euro pro Kilo. Auch die nächste Ernte ist schon in Gefahr. Viele unserer Familien im Projekt haben ein Monatseinkommen zw. 30 und 50 Euro. Die Verschuldung der einzelnen Familien wächst. Irgendwann gibt es keinen Kredit mehr im Kiosk um Salz, Zwiebeln und Öl zu kaufen.

In unserem Projektdorf sind im Moment viele Menschen krank. Fast alle Häuser sind inzwischen nass und schimmelig. Die Oase ist davon nicht ausgenommen. Eine Größere Renovierung wird die Folge sein. Die durch Mücken übertragenen Krankheiten wie Dengue Fieber, Chikununya, Malaria haben durch den ständigen Regen, ihre Blütezeit. Dazu Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Aber auch Typhus und Durchfälle und im schlimmsten Falle Cholera, weil es keine Kanalisation und Müllabfuhr gibt und der Dreck alles überschwemmt. Der größte Teil der Bevölkerung hat keine Krankenversicherung. Also geht man zum Dukun - zum Medizinmann- der mit Gebeten, geweihtem Wasser und Talismännern zu helfen versucht.

Die Kinder liegen oft tagsüber in der Kinderoase, wenn sie krank sind." In der Oase ist es ruhiger." sagen sie, was die Mitarbeiter bei dem Lärmpegel nicht so empfinden. Aber vielleicht ist es sauberer und behüteter. Schulabbrüche aus finanziellen Gründen, schon immer hoch, nehmen zu. Der Schulbesuch ist nach wie vor teuer, besonders nach der Grundschule. Schon jetzt ist zu erkennen, dass viele Kinder viel zu dünn sind, oft klagen sie, dass sie Hunger haben. Sie erkranken oft, das Gedächtnis funktioniert nicht gut. Wir versuchen zu helfen, wo wir können, aber wir haben so viele Kinder und so viele verschiedene Probleme.

Allein den Betrieb der Kinderoase aufrecht zu erhalten ist oft sehr schwierig, da der Bedarf schneller wächst als die Spenden. Die Kinderoase bekam 2010 rund 40 neue Kinder. Das heißt täglich rund 70 Kinder, insgesamt zu betreuen 103 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Dazu 3 Dreijährige, die sich nicht abweisen lassen. Das ist für die 4 Hauptangestellten Mitarbeiter fast nicht mehr zu leisten. Dadurch entstanden Überlegungen die Oase doch auf die Grundschüler zu beschränken.

Aber die "großen " Kinder" von der 7. bis zur 9. Klasse bitten nun inständig darum sie nicht aus dem Projekt auszuschließen. "Wo sollen wir denn hin?" "Wer stärkt uns dann den Rücken?" "Wer erklärt uns was?" "Ihr könnt uns doch nicht einfach wegschicken, wir haben uns doch immer so angestrengt und sind doch von Anfang an dabei!" " Das ist doch unsere Oase!"
Ja, das haben wir uns auch alles gedacht.

Wir wollen uns bemühen, bis zum Sommer eine Lösung zu finden. Dann haben wir 14 "Große" und die brauchen eine eigene, andere Betreuung. Eine Firma hat uns eine Spende gemacht um Material zur Umgestaltung und Erweiterung der Gebäude zu kaufen, sowie Arbeits- und Lehrmaterial für die Jugendlichen. Damit ist ein Anfang gemacht. Nun geht es darum die regelmäßigen Kosten für Lehrer aufzubringen. Einige der Kinder haben bereits Sponsoren gefunden, die ihre neue Gruppe finanzieren wollen. Nun brauchen wir noch weitere Spenden um das Lehrpersonal und die Lehrmittel für die Mittelschüler zu finanzieren.

Jeder der interessiert ist und mehr wissen will, kann sich bei anak-oasis@hotmail.de melden. Alle Überweisungsdaten gibt es unter Spenden